Ernährung des
Pyrenäenberghunds
Gesunde Entwicklung beginnt im Napf –
unsere Erfahrung aus vielen Jahren mit dieser
besonderen Rasse
Warum die Ernährung beim
Pyrenäenberghund so
entscheidend ist
Der Pyrenäenberghund gehört zu den großen,
langsam wachsenden und ursprünglich
arbeitenden Rassen. Gerade deshalb hat seine
Ernährung einen enormen Einfluss auf:
•
Knochen- und Gelenkgesundheit
•
harmonisches Wachstum
•
Belastbarkeit im Erwachsenenalter
•
Stoffwechsel & Immunsystem
•
Verhalten, Ruhe und Ausgeglichenheit
Aus unserer Erfahrung gilt ein klarer Grundsatz:
Ein Pyr wächst nicht schnell – und das ist gut so.
Viele gesundheitliche Probleme entstehen nicht
genetisch, sondern durch falsche Fütterung in
den ersten 24 Lebensmonaten.
Der wichtigste Punkt: Calcium
beim Pyrenäenberghund
Warum Pyr-Welpen Calcium nicht
regulieren können
Ein entscheidender, oft unterschätzter Fakt:
•
Erwachsene Hunde regulieren die
Calciumaufnahme selbst
•
Welpen großer Rassen können das nicht
•
Was im Napf ist, wird aufgenommen — egal
wie viel.
Das bedeutet:
Zu viel Calcium = zu schnelles Knochenwachstum
→ Knorpel und Gelenke können nicht mithalten
Mögliche Folgen:
•
OCD (Osteochondrose)
•
ED / HD-Begünstigung
•
Fehlstellungen
•
schmerzhaftes Wachstum
•
frühzeitige Arthrose
Diese Zusammenhänge sind wissenschaftlich
belegt (u. a. Universität Utrecht).
Ernährung & Verhalten: Ein
unterschätzter Zusammenhang
Viele Besitzer wundern sich über:
Unruhe
erhöhte Wachsamkeit
Nervosität
mangelnde Konzentration
Oft liegt die Ursache im Napf:
zu viel Energie → innere Unruhe
falsche Proteinzusammensetzung
Magen-Darm-Belastung
Ein gut ernährter Pyr ist:
ruhig – wachsam – gelassen – stabil
A Pyrs Love story never ends…” du
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Gesundheitsvorsorge – Verantwortung
über Jahre
Ernährung im Erwachsenenalter
Ein erwachsener Pyrenäenberghund benötigt:
moderate Energie
hochwertige, gut verdauliche Proteine
wenig Fett
konstante Fütterung
Er frisst weniger, als viele erwarten.
Übergewicht ist einer der größten Risikofaktoren
für Gelenkprobleme.
Unser Leitsatz:
„Weniger ist oft gesünder.“
Ein Pyr zeigt Schmerzen spät – der Mensch muss
früh hinschauen.
Wasser: oft unterschätzt
Große Hunde trinken nicht immer
ausreichend.
Wir empfehlen:
•
mehrere Wasserschalen
•
täglich frisches Wasser
•
bei Hitze feuchteres Futter
•
unterwegs immer Wasser
mitnehmen
Gute Hydration schützt Gelenke,
Kreislauf und Organe.
Unsere goldene Fütterungsregel
Ein Pyrenäenberghund darf niemals
schnell wachsen. Langsam,
gleichmäßig und kontrolliert — das ist
der gesunde Weg.
Ohren, Pfoten und
Zähne – Wenig
Aufwand, große
Wirkung
Fütterungsrhythmus
bis 6 Monate: mehrere kleine Mahlzeiten
ab 6 Monate: 2–3 Mahlzeiten
ab ca. 12 Monate: 2 Mahlzeiten
Große Portionen auf einmal belasten
Verdauung und Stoffwechsel unnötig.
Was ein Pyrenäenberghund
fressen darf – und was nicht
Gut geeignet
ausgewogenes Trockenfutter mit
niedrigem Calcium
gekochter Reis oder Nudeln
Gemüse: Zucchini, Karotten, Brokkoli
Obst in kleinen Mengen (Apfel ohne Kerne,
Birne)
mageres, gekochtes Fleisch
gelegentlich etwas Hüttenkäse
Besser vermeiden
Knochen (besonders tragende Knochen),
stark calciumhaltige Milchprodukte
fettreiches Futter, energiereiches
Sporthundefutter
häufige Futterwechsel, Zusatzpräparate
„auf Verdacht“
Ein Pyr braucht keine Leistungsnahrung.
Unsere klare Calcium-Regel
Wir halten uns seit vielen Jahren konsequent an
folgende Werte:0,7–0,8 % Calcium im Trockenfutter
keine Zusatzpräparatekeine
Eierschalenkeine Knochenmehlekeine unkontrollierte
BARF-FütterungBis
mindestens 24 Monate bleibt Calcium streng kontrolliert.
Das ist keine Vorsicht — das ist Verantwortung.
Ernährung in der Wachstumsphase (0–24 Monate)Die ersten
zwei Lebensjahre sind entscheidend.Unsere bewährte
Fütterungspraxishochwertiges Futter für große, langsam
wachsende Rassenmoderate Energiezufuhrgleichmäßiges,
langsames WachstumGewicht
regelmäßig kontrollierenEin Pyr darf schlank wachsen.
Ein zu „kräftiger“ Junghund ist kein gesunder Junghund.
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