Genpool – anders denken

Oft hört man: „Sonst wird der Genpool zu klein.“ Unsere Erfahrung zeigt: Der Genpool wird nicht kleiner, weil man kranke Hunde ausschließt – sondern weil immer dieselben Hunde eingesetzt werden. immer die gleichen Rüden immer die gleichen Sieger immer derselbe Kreis Man könnte auch: gesunde, getestete Hunde außerhalb des Rampenlichts einsetzen Geschwisterlinien bewusst berücksichtigen Hündinnen nicht überbeanspruchen Wir selbst: nutzen eine Hündin maximal zweimal im Leben setzen nicht nur auf Rüden, sondern auch auf genetische Vielfalt bei Hündinnen Das ist Verantwortung – kein Glücksspiel.

Woran erkennt man einen gesunden Welpen?

Achte unter anderem auf: Saubere Ohren, keine Krusten, kein übermäßiges schwarzes Ohrsekret Korrektes Gebiss (kein Über- oder Unterbiss) Klare Augen ohne Ausfluss Saubere Nase ohne Sekret Glänzendes Fell ohne starke Schuppen, ohne Flohkot Saubere Hinterhand – kein Durchfall, kein aufgeblähter Bauch
Am Ende eine ehrliche Frage an dich selbst Mach dir nicht nur eine Liste, was du vom Hund erwartest – sondern auch eine Liste mit dem, was du ihm ein Leben lang geben kannst. Ein Pyrenäenberghund ist kein Objekt. Für uns ist er ein Familienmitglied. Ein Wesen mit Bedürfnissen, Gefühlen und Bindung. Diese Verantwortung endet nicht nach dem Kauf – sie beginnt dort erst. Hinweis: Weitere Vertiefung findest du unter: Rassemerkmale Sozialisierung Zuchtphilosophie Handbuch

Pyrenäenberghund Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Worauf sollte man achten, wenn man einen Pyrenäenberghund-Welpen kauft?

Einen Pyrenäenberghund kauft man nicht „einfach so“. Diese Rasse ist kein Kompromiss und kein Hund, der sich problemlos jeder Lebenssituation anpasst. Der wichtigste Schritt kommt noch vor dem ersten Besuch beim Züchter: Du musst dir ehrlich beantworten, wofür du diesen Hund in dein Leben holen möchtest. Möchtest du einen Pyrenäenberghund, der: eng im Familienleben eingebunden ist täglich Kontakt zu Menschen hat im Haus lebt und Teil des Alltags ist Oder suchst du einen Hund für: reine Bewachung Haltung außerhalb des Hauses wenig menschlichen Kontakt Beides sind völlig unterschiedliche Voraussetzungen – und führen zu völlig unterschiedlichen Hunden. Deshalb verweisen wir hier bewusst auf die verschiedenen Typen innerhalb der Rasse (siehe Rassemerkmale – Typen & Verhalten). Der erste Eindruck sagt mehr als tausend Worte Wenn du einen Züchter besuchst, benutze vor allem deinen gesunden Menschenverstand. Ein Pyrenäenberghund hinterlässt Spuren im Haus. Er lebt mit den Menschen – oder er tut es nicht. Wenn du Folgendes siehst: Zwinger Ställe Schuppen Nebengebäude abseits des Hauses … dann solltest du innehalten. Ein Welpe, der überwiegend außerhalb des Hauses aufwächst, bekommt weniger Reize, weniger Alltag, weniger Beziehung. Oft hört man dann Sätze wie: „Das hat keinen Einfluss auf das Verhalten.“ Unsere Erfahrung ist eindeutig: Das stimmt nicht. Solche Hunde sind häufiger: unsicher zurückhaltend ängstlicher schlechter sozialisiert Siehe auch: Sozialisierung Informiere dich – auch jenseits des Besuchs Heute lässt sich viel herausfinden, wenn man genau hinschaut. Sieh dir die Social-Media-Kanäle des Züchters an Geh mindestens ein Jahr zurück Sind die Inhalte offen einsehbar? Wird der Alltag mit den Hunden gezeigt? Wenn alles abgeschirmt ist oder kaum Einblicke bestehen, dann ist das meist kein Zufall.


OCD, HD & Co. – Klartext

OCD kann den gesamten Körper betreffen – nicht nur Hüfte oder Ellbogen. Eine offizielle OCD-Beurteilung ist derzeit nur in Deutschland möglich über spezialisierte Gremien mit FCI-Anerkennung. Die VDH, Raad van Beheer ist dafür nicht zuständig- Tierärzte dürfen keine offiziellen Bewertungen abgeben Wir füttern keine Illusionen: HD C ist eine knöcherne Abweichung Eine niedrige Norberg-Wert erhöht das Risiko weiter „Starke Linien“ kompensieren das nicht Mit solchen Hunden zu züchten ist für uns keine Option.
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Nimm dir Zeit – triff keine Entscheidung über Nacht Ein guter Züchter: lädt dich ein hat nichts zu verbergen lässt mehrere Besuche zu lebt täglich mit seinen Hunden Gut sozialisierte Welpen zeigen: Neugier Freundlichkeit Offenheit Nicht jede Reaktion muss gleich sein – aber Angst und extreme Zurückhaltung sind Warnsignale. Ein erfahrener Züchter kennt seine Welpen: welcher ist ruhiger welcher selbstständiger welcher sensibler Er kann einschätzen, welcher Welpe zu welchem Menschen passt. Diese Entscheidung sollte gemeinsam getroffen werden. Gesundheit ist keine Verhandlungssache Ein verantwortungsvoller Züchter tut alles, um einen gesunden Start ins Leben zu ermöglichen. Bestehe immer auf: offiziellen FCI-Bewertungen schriftlichen Gesundheitsnachweisen Nicht: „Der Tierarzt hat gesagt …“ Sondern: offiziell bewertet – nachvollziehbar – dokumentiert Frage den Züchter schriftlich (per E-Mail), ob ihm in seinen Linien bekannt sind: Epilepsie Autoimmunerkrankungen Addison Nierenerkrankungen Augenkrankheiten Blut- oder Darmerkrankungen Will er das nicht beantworten, weißt du genug.

Pyrenäenberghund

Häufig gestellte Fragen

(FAQ)

Worauf sollte man achten, wenn

man einen Pyrenäenberghund-

Welpen kauft?

Einen Pyrenäenberghund kauft man nicht „einfach so“. Diese Rasse ist kein Kompromiss und kein Hund, der sich problemlos jeder Lebenssituation anpasst. Der wichtigste Schritt kommt noch vor dem ersten Besuch beim Züchter: Du musst dir ehrlich beantworten, wofür du diesen Hund in dein Leben holen möchtest. Möchtest du einen Pyrenäenberghund, der: eng im Familienleben eingebunden ist täglich Kontakt zu Menschen hat im Haus lebt und Teil des Alltags ist Oder suchst du einen Hund für: reine Bewachung Haltung außerhalb des Hauses wenig menschlichen Kontakt Beides sind völlig unterschiedliche Voraussetzungen – und führen zu völlig unterschiedlichen Hunden. Deshalb verweisen wir hier bewusst auf die verschiedenen Typen innerhalb der Rasse (siehe Rassemerkmale – Typen & Verhalten). Der erste Eindruck sagt mehr als tausend Worte Wenn du einen Züchter besuchst, benutze vor allem deinen gesunden Menschenverstand. Ein Pyrenäenberghund hinterlässt Spuren im Haus. Er lebt mit den Menschen – oder er tut es nicht. Wenn du Folgendes siehst: Zwinger Ställe Schuppen Nebengebäude abseits des Hauses … dann solltest du innehalten. Ein Welpe, der überwiegend außerhalb des Hauses aufwächst, bekommt weniger Reize, weniger Alltag, weniger Beziehung. Oft hört man dann Sätze wie: „Das hat keinen Einfluss auf das Verhalten.“ Unsere Erfahrung ist eindeutig: Das stimmt nicht. Solche Hunde sind häufiger: unsicher zurückhaltend ängstlicher schlechter sozialisiert Siehe auch: Sozialisierung Informiere dich – auch jenseits des Besuchs Heute lässt sich viel herausfinden, wenn man genau hinschaut. Sieh dir die Social-Media-Kanäle des Züchters an Geh mindestens ein Jahr zurück Sind die Inhalte offen einsehbar? Wird der Alltag mit den Hunden gezeigt? Wenn alles abgeschirmt ist oder kaum Einblicke bestehen, dann ist das meist kein Zufall.
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OCD, HD & Co. – Klartext

OCD kann den gesamten Körper betreffen – nicht nur Hüfte oder Ellbogen. Eine offizielle OCD-Beurteilung ist derzeit nur in Deutschland möglich über spezialisierte Gremien mit FCI- Anerkennung. Die VDH, Raad van Beheer ist dafür nicht zuständig- Tierärzte dürfen keine offiziellen Bewertungen abgeben Wir füttern keine Illusionen: HD C ist eine knöcherne Abweichung Eine niedrige Norberg-Wert erhöht das Risiko weiter „Starke Linien“ kompensieren das nicht Mit solchen Hunden zu züchten ist für uns keine Option.
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Nimm dir Zeit – triff keine Entscheidung

über Nacht

Ein guter Züchter: lädt dich ein hat nichts zu verbergen lässt mehrere Besuche zu lebt täglich mit seinen Hunden Gut sozialisierte Welpen zeigen: Neugier Freundlichkeit Offenheit Nicht jede Reaktion muss gleich sein – aber Angst und extreme Zurückhaltung sind Warnsignale. Ein erfahrener Züchter kennt seine Welpen: welcher ist ruhiger welcher selbstständiger welcher sensibler Er kann einschätzen, welcher Welpe zu welchem Menschen passt. Diese Entscheidung sollte gemeinsam getroffen werden. Gesundheit ist keine Verhandlungssache Ein verantwortungsvoller Züchter tut alles, um einen gesunden Start ins Leben zu ermöglichen. Bestehe immer auf: offiziellen FCI-Bewertungen schriftlichen Gesundheitsnachweisen Nicht: „Der Tierarzt hat gesagt …“ Sondern: offiziell bewertet – nachvollziehbar – dokumentiert Frage den Züchter schriftlich (per E-Mail), ob ihm in seinen Linien bekannt sind: Epilepsie Autoimmunerkrankungen Addison Nierenerkrankungen Augenkrankheiten Blut- oder Darmerkrankungen Will er das nicht beantworten, weißt du genug.

Genpool – anders denken

Oft hört man: „Sonst wird der Genpool zu klein.“ Unsere Erfahrung zeigt: Der Genpool wird nicht kleiner, weil man kranke Hunde ausschließt – sondern weil immer dieselben Hunde eingesetzt werden. immer die gleichen Rüden immer die gleichen Sieger immer derselbe Kreis Man könnte auch: gesunde, getestete Hunde außerhalb des Rampenlichts einsetzen Geschwisterlinien bewusst berücksichtigen Hündinnen nicht überbeanspruchen Wir selbst: nutzen eine Hündin maximal zweimal im Leben setzen nicht nur auf Rüden, sondern auch auf genetische Vielfalt bei Hündinnen Das ist Verantwortung – kein Glücksspiel.

Woran erkennt man einen gesunden

Welpen?

Achte unter anderem auf: Saubere Ohren, keine Krusten, kein übermäßiges schwarzes Ohrsekret Korrektes Gebiss (kein Über- oder Unterbiss) Klare Augen ohne Ausfluss Saubere Nase ohne Sekret Glänzendes Fell ohne starke Schuppen, ohne Flohkot Saubere Hinterhand – kein Durchfall, kein aufgeblähter Bauch
Am Ende eine ehrliche Frage an dich selbst Mach dir nicht nur eine Liste, was du vom Hund erwartest – sondern auch eine Liste mit dem, was du ihm ein Leben lang geben kannst. Ein Pyrenäenberghund ist kein Objekt. Für uns ist er ein Familienmitglied. Ein Wesen mit Bedürfnissen, Gefühlen und Bindung. Diese Verantwortung endet nicht nach dem Kauf – sie beginnt dort erst. Hinweis: Weitere Vertiefung findest du unter: Rassemerkmale Sozialisierung Zuchtphilosophie Handbuch
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Die Liebesgeschichte eines Pyr kennt kein Ende